Flutkatastrophe: Bisher über 150.000 Euro gespendet

Betroffene Pferdeleute können ab sofort Hilfen erhalten

Warendorf (fn-press). 151.524,47 Euro sind bis heute Mittag auf das Spendenkonto für die von der Flutkatastrophe betroffenen Pferdeleute eingegangen. „Eine großartige Spendenbereitschaft. Wir danken allen, die sich bisher an der Spendenaktion beteiligt haben und denen, die sich noch beteiligen werden“, sagt Hans-Joachim Erbel, Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN).

Ab sofort können von der Flutkatastrophe betroffene Pferdehalter und Pferdebesitzer, Pferdesportvereine, Pferde- und Zuchtbetriebe Gelder vom FN-Spendenkonto erhalten. Das Geld aus dem Spendenkonto wird zum einen als Soforthilfe pro Pferd und zum anderen für den Wiederaufbau von Pferdesportanlagen eingesetzt. Die Soforthilfe pro Pferd dient zur notwendigen tierschutzgemäßen Versorgung und Unterbringung der Pferde nach der Flutkatastrophe. Im Bedarfsfall können Spendengelder als Finanzmittel für den Wiederaufbau von Pferdesportanlagen zur Verfügung gestellt werden. Je nach Hilfswunsch füllen Betroffene einfach das einseitige Kurzformular "Soforthilfe" oder "Wiederaufbau" aus und schicken es per E-Mail an die FN. Ausführliche Infos zur Spendenaktion unter www.pferd-aktuell.de/fluthilfe.

Die Landespferdesport- und Zuchtverbände in den betroffenen Gebieten sind dabei, sich einen Überblick über das Ausmaß der Schäden zu verschaffen. Aktuell liegen noch keine Daten vor. Bekannt ist allerdings, dass hunderte von Pferden aus den Überschwemmungsgebieten evakuiert worden sind. Zudem gibt es dramatische Bilder von zerstörten Pferdesportanlagen. Der Wiederaufbau im Pferdebereich wird Millionenbeträge erfordern.

Spendenkonto der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN)
Verwendungszweck: Flutkatastrophe Juli 2021
IBAN: DE23 4126 2501 0006 2228 03
BIC: GENODEM1AHL
Volksbank eG

Der Kontoauszug gilt als Spendenbeleg.

Steigende Pachtpreise und die Bedeutung von Unternehmensgruppen in Niedersachsen - Endgültige Ergebnisse der Landwirtschaftszählung 2020

LANDESAMT FÜR STATISTIK NIEDERSACHSEN, PRESSEMITTEILUNG NR. 077 VOM 20.07.2021

HANNOVER. Im Jahr 2020 bewirtschafteten in Niedersachsen 35.348 Betriebe rund 2,6 Mio. Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche (LF), wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen anhand der endgültigen Ergebnisse der Landwirtschaftszählung 2020 mitteilt. Davon waren rund 1,5 Mio. Hektar der Fläche gepachtet, also mehr als die Hälfte der gesamten LF (56,7%).

Die LF unterteilte sich weiter in rund 1,1 Mio. Hektar selbstbewirtschaftete Eigenflächen (41,4%) und 47.641 Hektar unentgeltlich zur Verfügung gestellter Fläche (1,9%). Seit 2010 nahm der Anteil der Pachtfläche in Niedersachsen zu und der Anteil der Eigenfläche ab. Der Pachtflächenanteil lag 2010 noch bei 51,5%. Im Jahr 2016 waren es 52,8% und 2020 lag der Anteil bereits bei 56,7%.

Im Jahr 2020 betrug das jährliche Pachtentgelt je Hektar LF in Niedersachsen durchschnittlich 514 Euro. Das entspricht einem Anstieg gegenüber 2010 (307 Euro) um 67,4%. Je Hektar Ackerland mussten 2020 durchschnittlich 595 Euro gezahlt werden (2010: 351 Euro, +69,5%) und für Dauergrünland durchschnittlich 296 Euro (2010: 189 Euro, +56,6%). Für sonstige Flächen, hierzu zählen beispielsweise Flächen von Baumschulen, Obstanbau- oder Gemüseanbaubetrieben, musste im Jahr 2020 mit 592 Euro pro Hektar ein ähnlich hoher Betrag wie für Ackerland entrichtet werden.

Insbesondere Betriebe mit weniger als 5 Hektar selbstbewirtschafteter LF zahlten mit 894 Euro pro Hektar sonstiger Fläche einen überdurchschnittlich hohen Preis. In dieser Gruppe befinden sich überwiegend Gartenbau- und Obstbaubetriebe.

Ein wichtiges Kriterium für den Pachtpreis stellen unter anderem die Bodenqualität bzw. die Bodenpunkte dar. Den höchsten Pachtpreis zahlte man im Jahr 2020 in der Region Weser-Ems. Hier lag der durchschnittliche Pachtpreis bei 672 Euro pro Hektar. Die niedrigsten durchschnittlichen Pachtpreise musste man in der Region Braunschweig (375 Euro je Hektar) und Lüneburg (394 Euro je Hektar) entrichten. Hier befinden sich viele Flächen mit leichten, sandigen Böden.

Von den rund 16,6 Mio. Hektar landwirtschaftlicher Flächen in Deutschland wurden im Jahr 2020 rund 3,63 Mio. Hektar von Betrieben der Rechtsform juristische Person oder Personenhandelsgesellschaft bewirtschaftet. Darunter auch 1,84 Mio. Hektar, bei denen die Betriebe Teil einer Unternehmensgruppe waren. Diese Fläche entsprach mehr als 11% der gesamtdeutschen LF.

In Niedersachsen waren 1,5% (518 Betriebe) aller Betriebe Teil einer Unternehmensgruppe. Diese Betriebe bewirtschafteten 43.270 Hektar (1,7%) der gesamten niedersächsischen LF und spielen damit bisher eine untergeordnete Rolle. Hierbei ist zu beachten, dass der Sitz dieser Unternehmensgruppen nicht in Niedersachsen liegen muss. In Niedersachsen selbst hatten rund 182 Unternehmensgruppen ihren Sitz, deren landwirtschaftliche Betriebe gut 72.724 Hektar in und außerhalb von Niedersachsen bewirtschafteten.

Weiterführende Informationen zu den Themen Pachten und Unternehmensverflechtungen finden Sie in Form einer StoryMap im gemeinsamen Statistikportal des Bundes und der Länder. Ergebnisse für Niedersachsen sind auf der Homepage des LSN abrufbar.

Insgesamt werden zehn interaktive StoryMaps zu den Themen Ackerbau, Viehbestand, Ökolandbau, Pachten, Arbeitskräfte und Beruf, Betriebsformen und Hofnachfolge, Weinbau, Dünger, Boden und Bewässerung sowie Viehhaltung veröffentlicht.


Methodische Hinweise:
Die LZ 2020 erfolgte zum Stichtag 1. März 2020. Bedingt durch diesen frühen Termin können Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Landwirtschaft anhand der Ergebnisse nicht dargestellt werden.

Betriebe von Unternehmensgruppen sind landwirtschaftliche Betriebe der Rechtsform juristische Person oder Personenhandelsgesellschaft, die Teil einer Unternehmensgruppe sind.

Bei „Unternehmensgruppen mit Sitz in…“ handelt es sich um Unternehmensgruppen mit landwirtschaftlichen Betrieben (juristischen Personen oder Personenhandelsgesellschaften), deren Standort in ganz Deutschland sein kann.

„Ich schaue mit offenem und weitem Blick auf die Bandbreite und Vielfalt des Verbandes"

Interview mit dem FN-Präsidenten Hans-Joachim Erbel

13.07.2021 | 17:00 Uhr | Uta Helkenberg

Warendorf (fn-press). Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) hat einen neuen Präsidenten: Hans-Joachim Erbel, ehemaliger CEO der Messegesellschaft Reed Exhibitions, in der Pferdeszene bekannt für die Pferdemesse Equitana in Essen. Was Erbel zur Kandidatur bewogen hat und welche Erwartungen und Herausforderungen er mit seinem neuen Amt verbindet, verrät er im Interview.

Herr Erbel, was hat Sie dazu bewogen als Präsident der FN zu kandidieren?
Hans-Joachim Erbel: „Es war in meinem Fall wie so häufig so, dass ich nicht Präsident der FN werden wollte sondern ich wurde hierzu berufen. In einem zweiten Schritt muss man sich überlegen, ob man sich dieses zutraut und ob man dieses ausfüllen kann und will. Und in einem dritten Schritt muss man dann ja oder nein sagen. Den zweiten Schritt habe ich zu allererst mit meiner Frau, aber auch mit vielen anderen Menschen diskutiert und abgewogen. Am Ende habe ich dann JA gesagt.“

Was glauben Sie, prädestiniert Sie für das Amt des Präsidenten?
Erbel: „Ich bin kein Championatsreiter oder Championatspferdezüchter. Ebenso fehlt mir der adelige Glamourfaktor. Ich glaube aber, dass das nicht entscheidend ist. Ich bin mit der Breite des Sports vertraut, habe auch dank der Equitana und meiner aktiven Zeit bei den Studentenreitern viele Verbindungen zu Pferdeleuten in Deutschland und darüber hinaus. Meine langjährigen Erfahrungen als Geschäftsführer von Reed Exhibitions lassen mich außerdem mit offenem und weitem Blick auf die Bandbreite und Vielfalt des Verbandes und des Themas Pferd schauen.“

Werden sich unter Ihrer Präsidentschaft die Schwerpunkte der FN verändern, also mehr Richtung Breitensport? 
Erbel: „Die Themen, die die FN bearbeitet und verantwortet, sind extrem vielfältig. Sie sind so umfangreich und von so großer Bandbreite, dass ich noch ein bisschen brauchen werde, um sie wirklich alle drauf zu haben. Eines kann ich aber schon sagen: Wie Graf zu Rantzau in seiner Abschiedsrede noch einmal beeindruckend geschildert hat, war ihm der Breiten- und Basissport schon immer wichtig. Umgekehrt stand und steht die Equitana niemals nur für Breitensport, sondern war und ist stets stolz darauf, Spitzensportler und die deutsche Pferdezucht mit ins Programm einbinden zu können. Eine andere Frage ist, was wir als strategische Priorität definieren, wenn es um die Weiterentwicklung und Zukunftssicherung des Verbandes geht. Hier muss darauf geachtet werden, wie wir die Basis unseres Sports erweitern können, um noch mehr Menschen für unseren Sport begeistern und gewinnen zu können. An dieser Stelle sehe ich die Nachwuchsarbeit bei der Jugend und damit auch die Rolle des Breitensports als extrem wichtig an. Auch aus dieser Basisarbeit heraus entwickelt sich der Spitzensport.“

Wo sehen Sie die größten Herausforderungen der kommenden Jahre?
Erbel: „Wie eben schon gesagt: die Basis in Zucht und Sport wird nicht größer, die Mitgliederzahlen in den Verbänden sinken. Die gesellschaftliche Bedeutung und Wahrnehmung des Pferdes in der Öffentlichkeit unterliegt einem stetigen Wandel. Es braucht ein klares Bekenntnis der Gesellschaft zum Pferd und zu unserem Sport. Wir wollen ja auch in 20 Jahren noch reiten dürfen und Teil der Olympischen Spiele sein. Daher müssen wir nach Möglichkeiten suchen, wie wir noch mehr Menschen für unseren Sport und Verband gewinnen können. Dabei dürfen wir jedoch die Finanzierbarkeit nicht aus den Augen verlieren. Noch kann keiner die Folgen der Corona-Krise absehen. Als ehemaliger Geschäftsführer und Kaufmann schaut man natürlich immer auch auf die Einnahmen und Ausgaben. Hier wird einem bei der FN schnell der Zusammenhang der finanziellen Situation des Gesamtverbandes mit dem Turnier- und Spitzensport offensichtlich. Auf diese beiden Bereiche müssen wir daher auch weiterhin unser Augenmerk legen – auch schon deswegen, weil sie als Botschafter unseres Sportes in der Öffentlichkeit große Bedeutung haben.“

Sie haben sich in den vergangenen Monaten bereits einen ersten Eindruck verschaffen können. Was denken Sie von der FN?

Erbel: „Die FN ist im Haupt- und Ehrenamt gut aufgestellt, es ist ein gut funktionierendes System und ein sehr gutes Miteinander. Mein Eindruck aus der Phase des Kennenlernens in den letzten Monaten hat mir den Eindruck vermittelt, dass die Zahnräder gut und effektiv ineinandergreifen. Dies hat meiner Ansicht nach insbesondere Corona gezeigt: Es wurde schnell in den Krisenmodus umgeschaltet und hier auch viel Basisunterstützung geleistet. Selbstverständlich muss man aber ständig an Prozessen und Abläufen arbeiten, damit es auch so gut geschmiert weiterläuft.“ 

Lies: „Wo Herdenschutz und Vergrämung nicht mehr helfen, müssen Tiere aus auffälligen Wolfsrudeln geschossen werden“

PI 097/2021
Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz 

Die landesweite Aktion am (heutigen) Sonntag zur Einführung eines aktiven Wolfsmanagements in Niedersachsen, zu der unter anderem das Landvolk, der LSV, die Landfrauen, die Landjugend, die Arbeitskreise junger Landwirte sowie die Mitglieder des Aktionsbündnisses Aktives Wolfsmanagement aufgerufen haben, kommentiert der Niedersächsische Umweltminister Olaf Lies wie folgt:

„Diese Aktion zeigt, dass die zunehmende Ausbreitung des Wolfs in Niedersachsen und die damit verbundenen Konflikte mit der Nutztierhaltung oder auch Nahkontakten mit Menschen, völlig nachvollziehbar für große Verunsicherung in der Bevölkerung sorgen. Gerade in den letzten vier Jahren ist die Population in Niedersachsen von 10 auf 36 Rudel angewachsen. Verbunden ist damit eine stark zunehmende Zahl an Nutztierissen, aber auch eine deutliche Zunahme an Nahkontakten.

Die Menschen in Niedersachsen sehen das Thema Wolf aber wesentlich differenzierter, als es in den teilweise extremen Zuspitzungen in der öffentlichen Debatte den Eindruck macht. Das zeigt die jüngst präsentierte Umfrage des Landvolks aber auch eine ältere Umfrage des NABU. Nach Umfrage des Landvolks begrüßen 70 Prozent, dass der Wolf wieder in Niedersachsen ist. Aber auch die Bedeutung der Weidetierhaltung und die Sorge um die Zukunft wird in der Befragung deutlich. Entscheidend ist aber, dass 70 Prozent sich die Festlegung einer maximalen Zahl der in Niedersachsen lebenden Wölfe wünschen.

Mich bestätigen diese Umfragen in meiner Überzeugung, dass wir im Umgang mit dem Wolf zu einer neuen Normalität kommen müssen. Denn der Wolf ist zurück in Niedersachsen und das ist zunächst einmal auch gut so. Er ist nach Europäischem Recht und Bundesrecht eine streng geschützte Art. Das bedeutet, dass am Anfang immer der Herdenschutz und die Vergrämung stehen muss. Wolfsfreie Zonen oder vorsorgliche regulierende Abschüsse sind nach geltendem Recht in Deutschland bisher ausgeschlossen.

Die neue Normalität bedeutet für mich aber auch, dass, wenn die anderen Maßnahmen nicht greifen oder unverhältnismäßig sind, Tiere aus besonders auffälligen Rudeln geschossen werden müssen – sei es etwa auf Grund einer hohen Zahl von Weidetierrissen oder, wenn sie die natürliche Scheu vor dem Menschen verlieren.

Auch werden wir Wölfe, die sich mehrfach Wohngebäuden nähern und nachweislich ihre natürliche Furcht vor dem Menschen verlieren, werden wir nicht dulden. Vor dem Abschuss stehen zwar immer der Herdenschutz und die Vergrämung des Wolfs. Wo das aber nicht hilft, werden Wölfe konsequent entnommen. Der Rahmen für diese Verfahren haben wir mit der Wolfsverordnung klar formuliert, damit Entscheidungen nachvollziehbar und schnell getroffen werden können.

Die Alternative ist, das zeigen andere Regionen in Europa, dass verzweifelte Weidetierhalter oder verängstige Bürger selbst zur Waffe greifen. Und das ist immer die deutlich schlechtere Alternative zu kontrolliertem staatlichen Handeln. Dazu werden wir in der nächsten Legislaturperiode in Berlin weitere gesetzliche Anpassungen wie z.B. das französische Modell vornehmen müssen.

Dabei ist eine unverzichtbare Grundlage für die richtigen Maßnahmen die Meldungen von Betroffenen. Daher appellieren wir an die Menschen in Niedersachsen: Melden Sie uns alle Vorkommnisse mit Wölfen! Nur so können wir angemessen reagieren und rechtssicher über die richtigen Maßnahmen entscheiden.“

Pressetermin zum Aktionstag Wolf am 11. Juli 2021

Am Sonntag, 11. Juli 2021, um 11 Uhr, übergeben Hannoveraner Pferdezüchter und die Landvolk-Kreisverbände Hannover, Lüneburger Heide und Mittelweser an der Reithalle des Reitvereins Rodewald, Krummende 24, 31637 Rodewald, rund 3.000 Unterschriften von Züchtern, Reitern, Nutztierhaltern und betroffenen Bürgern aus dem Streifgebiet des Rodewalder Wolfsrudels an die Abgeordneten der Region.

Tierhalter und Bürger kommen dort zu Wort und fordern

  1. die sofortige Einführung eines echten Wolfsmanagements, inklusive einer Bestandsregulierung in Niedersachsen und auf Bundesebene,
  2. die Schaffung eines Rechtsanspruchs auf Ausgleichszahlungen für alle Schäden eines Tierhalters, die nachweislich oder wahrscheinlich durch einen Wolf verursacht wurden
  3. eine deutliche Verbesserung der Förderbedingungen für Schutzmaßnahmen für Weidetiere vor Übergriffen durch Wölfe

Laut Wolfsmonitoring leben in Niedersachsen aktuell im laufenden Jahr 2021 36 Rudel und zwei Wolfspaare, welche in Summe ca. 350 lebende Wölfe Tiere im Bundesland bedeuten. Mit Blick auf die Entwicklung der Population kann die Anzahl auf insgesamt ca. 450 bis 500 Tiere bis Ende dieses Jahres steigen. Was für den Artenschutz als erfreulich anzusehen ist, hat sich in den letzten Jahren zu einem massiven Problem nicht nur für die Weidetierhaltung, vielmehr für den gesamten ländlichen Raum entwickelt. Die stetig steigende Zahl von Nutztierrissen und Begegnungen mit Wölfen auf Feldern, in Wäldern und zunehmend auch in dörflichen und städtischen Räumen, sorgen für erhebliche emotionale wie wirtschaftliche Schäden bei den Betroffenen und hinterlassen wachsende Verunsicherung und Ängste. Etwaige Schutzmaßnahmen speziell für Tierhalter sind nicht nur kostspielig, sie übersteigen oftmals die Wirtschaftlichkeit und den zeitlich zumutbaren Aufwand. Nicht selten führt das in der Konsequenz zur Aufgabe der Tierhaltung bzw. zur Einzäunung unserer schönen Kulturlandschaft mit Auswirkungen auf die touristische Entwicklung des ländlichen Raums als wichtiges wirtschaftliches Standbein. 

Resolutionspapier hier einzusehen.

Pferdeland Niedersachsen GmbH

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